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GEDANKEN ZUR GRALSBOTSCHAFT

Aufsatz 4




Der Weg zu Gott verbindet das Diesseits mit dem Jenseits

Das Sehnen eines Menschen, nach dem Erdentod in das Paradies aufsteigen zu dürfen, stützt sich auf seine Vorstellung, die er von Gott und dessen Schöpfung hat. Jedes wahre Sehnen führt dabei auch zu einem steten Forschen über das Menschsein und den Sinn des Erdenlebens. Das Erdenleben verlangt dem Menschen vieles ab und bindet dabei seine Aufmerksamkeit an Materielles. Daneben gibt es aber auch von Zeit zu Zeit Momente, an denen in ihm ein Wahrnehmen der eigenen inneren Art erwacht, welche – frei von allem Irdischem – höheren und damit jenseitigen Zielen zustrebt. Der Weg zu Gott verbindet für den Menschen das Diesseits und das Jenseits zu einer Welt. Das Erfassen dieser Tatsache führt zu einem erhebenden Bewußtsein und verstärkt den Drang, dem Paradiese zustreben zu dürfen.

Die eigentliche Persönlichkeit eines Menschen ist sein Geist. Umschlossen ist dieser Geist von einem Gebilde, welches als »Seele« bezeichnet wird. Beides, die geistige Persönlichkeit sowie ihr Seelenkörper, ist als etwas »Jenseitiges« zu bezeichnen. Der Vorgang der Inkarnation, bei welchem die Seele von einem sich heranbildenden Erdenkörper Besitz ergreift, ermöglicht den Eintritt vom Jenseits in das Diesseits. Dadurch erhält der betreffende Erdenkörper sein eigenpersönliches Leben. Dieses gilt jedoch nur für eine begrenzte Zeit, da jeder irdische Körper dem Naturgesetz des Entstehens und Wiedervergehens unterworfen ist. Für eine Seele ist das Erdenleben ein ganz besonderer Erlebenszeitraum, in welchem der in ihr wohnenden geistigen Persönlichkeit die Möglichkeit gegeben ist, ihr Bewußtsein zu erweitern. Das Erkennen von Gutem oder Bösem, von Lichtem oder Dunklem wie auch von Befreiendem oder Bindendem führt hierbei zu prägenden Eindrücken. Was immer der Erdenmensch in seinem Wollen anstrebt, gewinnt Einfluß auf ihn und erhellt oder belastet den Seelenkörper wie auch seine geistige Persönlichkeit.

In dem Zeitraum, in welchem die Seele einen Erdenkörper bewohnt und diesem damit ein lebendiges Sein gibt, trägt sie die Verantwortung für alle Worte, alle Taten und auch alle Gedanken, die von diesem Erdenkörper ausgehen. Ganz in dem Maße, wie hierbei die bestehenden Gesetze des Schöpfers geachtet oder aber mißachtet werden, formt sich ihr weiteres Schicksal.

Die Einzelmenschen – wie auch ganze Völker – mißachteten schon vor langer Zeit in ihren Wollens entscheiden die Gesetze Gottes, wodurch sie sich zunehmend mit Schuld belasteten. Daraus erwuchs die Gefahr, daß die Menschheit in immer finsterere geistige Abgründe hinunter­gleiten mußte.

Um ein solches Hinuntergleiten aufzuhalten, kam der Gottessohn Jesus zur Erde und wies der Menschheit durch seine Erklärungen über das Wirken der Gesetze Gottes den Weg zur Umkehr und damit zum Aufstieg, dem Paradies entgegen. Nach wie vor findet jedoch vieles, was Jesus Christus der Menschheit zu erläutern suchte, kaum Beachtung im Denken und Handeln der Erdenmenschen.

Das Werk »Im Lichte der Wahrheit«, Gralsbotschaft von Abd-ru-shin, bringt in erklärenden Worten eine Beleuchtung all dessen, was Jesus Christus als Bringer göttlicher Wahrheit damals den Erdenmenschen gab. Für den Aufstieg der Seele in das Paradies muß der Erdenmensch seinen Lebensweg so gestalten, daß sich dieser in Harmonie mit den Gottes- und Naturgesetzen vollzieht. Hierzu geben die Aussagen der Gralsbotschaft eine aufklärende Wegweisung.

Siegfried Bernhardt


  
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